CANDYGIRL: Ein deutscher Psycho–Horror, der es mit den US–Größen aufnehmen kann. Michael Merhi jongliert mitSprache und schafft einen spannenden, blutigen Thriller. Ein Buch, das man gelesen haben muss. Erfahren Sie mehr überdie düstere Geschichte von Candygirl und ihrem sadistischen Peiniger.
Vorweg muss ich mal eines loswerden. Etwas, was die Mehrzahl aller Bücher im Genre betrifft. Liebe Autorenkollegen, wir müssen doch wirklich mal wegkommen von den amerikanischen Sets. Wir haben so viel Horror in Deutschland, so viele gruselige Orte, Burgen, Schlösser und Industrieruinen, abgeschiedene Gegenden und Nachbarschaften, wir brauchen keine Trailerparks, US Großstädte und dergleichen.
Damit endet dann auch meine Kritik, denn über CANDYGIRL kann man zwar sicher geteilter Meinung sein. Thematisch ein heißes Eisen – aber genau daran muss sich Underground Literatur heranwagen.
Klappentext:
Bobby war nicht böse. Das Leben war böse. Die Umstände waren böse. Sein Vater, ja der war abgrundtief böse, aber er? Bobby? Niemals! Das zwölfjährige Mädchen Candygirl gerät in die Fänge des Zuhälters ›Schweineschwarte Bob‹, der ihr das Leben zur Hölle macht. Der sadistische Mann setzt alles daran, das zwölfjährige Mädchen sowohl seelisch als auch körperlich zu brechen. Wie ein Stück Vieh wird das junge Mädchen gebrandmarkt und von einem perversen Kunden an den anderen weitergereicht. Und was war mit Bobby? Bobby interessierte es einfach nicht, ob es kleine Mädchen oder Jungs waren, er nahm sie beide gern, schließlich waren es doch Gottes Kinder und der Mann hasste Gott. Abgrundtief!
Und ja, ich habe mir CANDYGIRL selbst gekauft und gebe hier meine unzensierte eigene Meinung wieder.
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