Edward LEE – DAS SCHWEIN

Wie es mir gefallen hat? Keine Frage, Lee muss man mögen, lieben, hassen, vergöttern oder einfach nur abstoßend finden. Das bleibt ja zum Glück jedem selbst überlassen.

Ein fesselndes Setting, das einem ein unbehagliches Gefühl in der Magengegend beschert das ist es, was Edward Lee in Das Schwein meisterhaft gelingt. Doch Lee kann mehr als nur Schockmomente erzeugen. Er erschafft Figuren mit einer ungewöhnlichen Tiefe, die das Lesen lohnenswert machen.
In Das Schwein gerät ein armer, unglücklicher, aber talentierter Mann in die falschen Kreise und findet sich plötzlich in einem abgelegenen Haus wieder, wo er als Produzent, Kameramann und Komparse von abartigen Pornos mit zwei jungen Frauen gefangen ist. Unter Zwang filmt er und ernährt sich hauptsächlich von Hundefutter. 
Es ist offensichtlich,dass er früher oder später abstumpfen und dann ausbrechen wird.
Soweit, so typisch für Lee.
Das Ende des Buches beinhaltet jedoch eine unerwartete Wendung in eine schweinischdämonische Besessenheit, die meiner Meinung nach nicht unbedingt nötig gewesen wäre.
Trotz des übermäßigen Blutes und aller erdenklichen Körperflüssigkeiten verliert Lee nie den Blick für seine Charaktere. Genau das macht das Buch lesenswert.

Von mir gibt es 4 von 5 prall gefüllte Kotztüten und eine klare Leseempfehlung.

DAS SCHWEIN ist im FESTA Verlag erschienen und in allen gängigen Shops erhältlich. Seid nett und bestellt direkt beim Verlag

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